Browsertexte im Lieblingseditor bearbeiten

Textmate hat es mit seinem Edit in Textmate vorgemacht: eine einfache Tastenkombination und schon kann man den Text bequem im Editor bearbeiten.
Leider habe ich

  1. Das Plugin im Schneeleoparden nicht installiert bekommen und

  2. verwende ich seit einiger Zeit lieber Espresso

Unter Firefox gibt es It’s all text — keine Alternative für einen eingefleischten Safari-Liebhaber wie mich. Aber: wer suchet, der findet:

QuickCursor ist ein nettes kleines MenuItem, über das ich in jeder Applikation den entsprechenden Text im Editor meiner Wahl öffnen kann. Hier kann ich jetzt sogar zwischen Espresso, Textmate oder gar WriteRoom wählen.

So, jetzt werd ich noch schnell ein Textile-Zückerchen für meinen Espresso suchen …

Zen Coding für besseres Karma

Hinter dem Zen Coding verbirgt sich nicht etwa eine besonders meditative Art des Quelltextes, sondern vielmehr ein Standard für das schnelle erstellen von Quelltexten.
So wird aus div#content.foo>p*3 sehr schnell


<div id="content" class="foo">
    <p></p>
    <p></p>
    <p></p>
</div>

Das Plugin gibt es für Coda, Textmate, Espresso und andere (das Plugin für Espresso ist im TEA enthalten).

mileandra 2.0

mileandra 2.0
mileandra 2.0

Im Moment wird gerade ganz viel gebaut hier und so einiges habe ich dabei auch wieder verworfen. Ich habe lange Zeit überlegt, wie ich diese Seite in Zukunft strukturiere und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es zwei Blogs geben wird. Zum einen den »Weblog« und zum anderen den privaten »Sideblog« oder wie auch immer ich ihn nennen werde. Dieser bekommt dann ein eigenes Design und eine eigene Subdomain.

In der Zwischenzeit habe ich ein nettes neues Design für diesen Blog entworfen, möchte es aber erst hochladen wenn alles so weit eingerichtet und überarbeitet ist. Da die neue Seite wieder mit Textpattern laufen wird, habe ich vorerst auch wieder umgestellt — auch auf das alte Design. Wordpress ist ein schönes System, aber leider sehr unflexibel. In Textpattern kann ich alles nach meinen Wünschen anpassen und wenn nicht, dann ist schnell ein entsprechendes Plugin geschrieben.

Bis es so weit ist, wird es hier wohl erst einmal etwas ruhiger werden, damit ich hinterher nicht mehr so sehr viel importieren muss.

Upgrade auf Snow Leopard

Wie ich leider feststellen musste, kommt Apples neues Kätzchen gleich mit PHP 5.3.0 im Gepäck daher. Da ich ja leider mit dem 5.3.0-Build schon meine Probleme hatte, musste schnell ein Downgrade her. Außerdem habe ich festgestellt, dass anscheinend mein Mysql von dem Upgrade gefressen wurde. Hier also ein schnelles Workaround wie es wieder klappt mit dem Webserver:

  1. Die aktuelle Version von Macports herunterladen und installieren. (Dafür sollte das aktuelle X11 und Xcode von der Installations-CD schon installiert sein).

  2. mit dem Terminal in das Verzeichnis /usr/local/ wechseln und mal ein ls eingeben. Hier sollte eure Mysql-Installation noch liegen, sofern ihr vorher das Paket von Mysql installiert hattet. Nun einfach sudo ln -s meine_sql_installation mysql eingeben und unser Mysql ist wieder da.

  3. PHP via Macports installieren: sudo port install php5 +sqlite +mysql5 +pear

  4. Das neue PHP in der httpd.conf einrichten: im Terminal in das Verzeichnis /private/etc/apache2 wechseln und in der httpd.conf LoadModule php5_module /opt/local/apache2/modules/libphp5.so einfügen. Wahrscheinlich wird schon ein PHP-Modul geladen, dann die entsprechende Zeile auskommentieren.

  5. Jetzt noch den Socket für Mysql richtig setzen: sudo ln -sf /var/mysql/mysql.sock /tmp/mysql.sock

  6. Server neustarten: sudo apachectl restart

Wer noch kein Mysql vorher installiert hatte, kann entweder Mysql über Macports installieren, oder sich den Installer von Mysql herunterladen.

Kein Kommentar...

Ich habe ja vor einiger Zeit ein Textpattern-Update auf die 4.0.8 gemacht und im gleichen Zuge aufgrund des Kommentarspam das Plugin Defensio installiert.
Es hat sozusagen wunderbar funktioniert — ich hatte nämlich tatsächlich keinen Spam mehr, dafür aber auch generell keine Kommentare. Ich habe das Ganze dann erst einmal auf meine lange Abstinenz geschoben und gar nicht weiter darüber nachgedacht. Bis ich dann durch Zufall gerade festgestellt habe, dass mein Kommentarformular gar nicht mehr funktionierte. Ich habe jetzt erst einmal das alte Standardformular wieder eingebaut und werde in den nächsten Tagen das Formular wieder verschönern.
Also: die Kommentare sind eröffnet!

PHP 5.3.0 und das "Deprecated"

Frau ist ja immer recht gern auf dem neuesten Stand — nur um dann feststellen zu müssen, dass es vorher halt doch besser war.
Vor ein paar Tagen hat aufgrund irgendwelcher Fehler im System (es stand kurz vorher noch etwas von Bootcaches da) meine Raubkatze das Schnurren aufgegeben und ich musste leider feststellen, dass in den Backups natürlich der Webserver, Mysql und seine Datenbanken und der /usr/ – Ordner nicht mit inbegriffen sind. Da ja gerade PHP 5.3.0 raus ist, war ich sehr erfreut, dass es bei Entropy eben dieses schon fertig kompiliert verfügbar war/ist.
Die Ernüchterung kam dann beim ersten Aufruf meines lokalen Joomla, für das ich im Moment ein Template erstelle. Zeilen über Zeilen an Deprecated-Warnings und das, obwohl ich die eigentlich schon in der php.ini herausgenommen habe. Ein E_ALL ^ E_DEPRECATED im Script selbst hat vorübergehend Abhilfe geschaffen, aber es war mir definitiv zu doof, das in jedes Script zu setzen.
Fazit: Auf Wiedersehen Fortschritt! Back to 5.2.9 – natürlich ohne Suhosin…

eine kleine Evolution...

Mein erster Einstieg in die Programmierung (und überhaupt in die Welt der Computer) fand an einem alten Schneider CPC statt, in dessen Handbuch Basic-Code für verschiedene Programme und Abläufe erklärt war. Der Computer hatte keine Festplatte und konnte alle anderen Programme nur über Diskette starten. Anscheinend waren Disketten zu der Zeit teuer, denn mitgeliefert wurden 3 Disketten und Code für insgesamt 10 Programme! Um eines davon benutzen zu können, musste man es erst mal abtippen (inklusive Zeilennummern — ja, wirklich) und auf Diskette speichern.

Die nächste Berührung war dann mein Amiga 600. Im Handbuch fand sich ein kleines Kapitel über Amiga-Basic, welches ich direkt verschlungen habe. Danach habe ich mir dann ein Buch über die Sprache zugelegt und experimentiert. Mein erstes Erfolgserlebnis war dann ein Programm für den Amiga 1200 (ja, der hatte sogar eine Festplatte) für meine Mutter, das beim Start nach ihrem Zustand fragte und je nach Eingabe eine entsprechende Antwort gab. Das Ganze hatte irre viel Zeilen an Code (Reguläre Ausdrücke gab es zu der Zeit nicht, oder waren mir zumindest unbekannt), aber ich war stolz und glücklich so etwas geschafft zu haben (hey, ich war da erst acht oder so… :-) )
Meinem späteren Amiga 1200 trauere ich übrigens manchmal noch heute nach: das arme Ding hatte gerade mal 4 MB an Arbeitsspeicher und hat wirklich 3D-Szenen gerendert! Vielleicht nicht so, wie mein Mac es heute tut — aber wenn man die Hardware-Voraussetzungen mal vergleicht, finde ich es durchaus erstaunlich.
Meine ersten Internet-Erfahrungen habe ich im Übrigen auch noch mit diesem hübschen Teil gemacht.

Mein erster PC war sozusagen ein “Frankenstein”, den ich aus verschiedensten Komponenten mit Hilfe meines Bruders zusammenbaute (ich glaube, es war 1999).
Mein Schreibtisch sah zu der Zeit recht wüst aus, da ich Monitor, Tastatur und Maus über so ein riesiges Gerät mit beiden Computern (mein mittlerweile Amiga 2000 und mein PC) verbunden hatte, damit ich nicht für beide alles benötigte. Hätte ich zu der Zeit mehr über das Internet gewusst, hätte ich mir wahrscheinlich erst gar keinen PC zugelegt und die Verbindung über DFÜ mit dem Amiga hergestellt… Aber die Techniker der Telekom blieben fest auf dem Standpunkt, dass das Ganze nur mit einem Windows-PC funktionieren könnne (wer die wohl eingestellt hat?)

Einen Mac sah ich zum ersten Mal bei einem Schulpraktikum in einer Werbeagentur. Im Grunde war es der gewohnten Oberfläche und Bedienung des Amigas nicht unähnlich, so dass ich mich schnell eingewöhnte. Die Dateien wurden dann per ISDN (eine Revolution, da Suuuuper schnell) vom Server an den Kunden übertragen (Mac vorausgesetzt). Die Agentur hatte sich den Anschluss erst kurz vorher legen lassen, da man vermutete, dass diese Art der Datenübertragung wohl “Zukunft habe”. Außerdem lernte einer der Designer gerade HTML (Tabellen pur – Stylesheets gab es noch nicht), da man im Internet durchaus einen potentiell erschließbaren Markt erkannt hatte.

Und nun sitze ich hier vor meinem geliebten iMac (mittlerweile der 24”) und gestalte selbst Webseiten. Wer hätte damals schon gedacht, dass es einmal mehr als HTML geben würde? Oder dass man gar gemeinsam Spiele über das Internet spielen kann? Oder gar telefonieren? All das ist heute so selbstverständlich wie Bananen im Supermarkt. Mal schauen, worauf wir in weiteren 10 Jahren zurückblicken können.

Der Blog ist tot... es lebe der Blog!

Nun ist schon sooo lange nichts mehr hier passiert. Eigentlich sehr schade, hat mir das Bloggen doch immer sehr viel Spaß gemacht. Aber dann kommt eine Phase, in der man wenig Zeit hat und schon vergisst man gar die eigene Seite vollkommen.
Jetzt habe ich mich erinnert “da war doch einmal was” und habe seit langer Zeit einmal wieder meine eigene Seite besucht. Was soll ich sagen… ich habe mich neu verliebt :-)
In der Zwischenzeit hat sich mein Leben sehr verändert. Immer noch gestalte und Programmiere ich gern, aber in der letzten Zeit nicht mehr sehr viel. Im Moment bin ich hauptberuflich Mutter und das sehr gern und mit Leidenschaft. Irgendwann werde ich sicher auch wieder mehr als nur sporadisch Projekte annehmen und diese Seite pflegen, aber im Moment möchte ich mich nicht zu sehr verplanen.
In den nächsten Tagen werde ich erst einmal versuchen, hier wieder ein wenig aufzuräumen und alles auf einen aktuellen Stand zu bringen. Da gibt es neue Projekte, alte und tote Links, ein Textpattern-Update … es lebe der Blog!