Textformatierungen mit Colgroups?

Mit colgroup und col lassen sich Tabellen schon recht schön formatieren. So kann man zum Beispiel für die einzelnen Tabellenspalten andere Hintergrundfarben wählen, oder Rahmen anlegen um die Tabelle übersichtlicher zu gestalten.
Aber warum kann man damit keine Schriftattribute zuweisen? Dabei wäre es doch manchmal von Vorteil, wenn man gleich einer ganzen Spalte einen anderen Schriftgrad, oder eine andere Farbe zuweisen könnte und es würde auch einiges an Markup sparen.
Bleibt die Frage, was man sich dabei gedacht hat, diese Formatierungsmöglichkeiten an der Stelle nicht zu geben – schließlich sind doch Tabellen gerade dafür gedacht, tabellarische Daten bequem darstellen zu können. In jeder noch so kleinen Tabellenkalkulation hat man die Möglichkeit, Textformatierungen auch Spaltenweise anzuwenden – warum nicht hier?
Ein Glück, dass ich meist in den Genuss komme, Tabellenmarkup über eine Schleife generieren zu können…

Buchrezension: Webdesign mit CSS


Mit der versprochenen Rezension des gewonnenen Buches habe ich mir zugegebenermaßen etwas Zeit gelassen, aber schließlich wollte ich ja nicht nur den ersten Eindruck rezensieren. Allerdings gibt es hier erst einmal nur eine kurze Fassung. Ausführlich wird dann (wahrscheinlich nächste Woche) bei Einfach-Persönlich berichtet.

Das Buch

Mal endlich ein Buch, dass nicht versucht, die X-te Einführung in HTML und CSS zu geben, sondern von Beginn an auf die diversen kleineren und größeren Probleme beim Design mit CSS eingeht.
Gegliedert wird der Inhalt nicht Themenspezifisch (z. B. Listen, Textformatierungen, etc), sondern durch zahlreiche Beispielprojekte, die recht umfangreich vorgestellt werden. Durch das recht übersichtliche Stichwortverzeichnis können entsprechende Themen jedoch in der Regel recht schnell gefunden werden, in einigen Fällen muss man sich hier jedoch durch einige Seiten arbeiten, bis man das Gesuchte auch wirklich findet.
Angenehm überrascht war ich vor allem von den Referenzen/weiterführenden Links zu jedem Projekt – hier wird wohl (fast) jeder noch die eine oder andere Seite für die eigenen Bookmarks finden.

Ein weiterer Pluspunkt geht an die Autoren Jens Meiert und Ingo Helmdach, die nicht (wie in einigen Büchern üblich) versucht haben, ihr Wissen und Können durch zahlreiche Fachausdrücke zu untermauern. Vielmehr erklären sie auf einfache und verständliche Weise, nicht nur wie, sondern vor allem auch warum sie etwas in entsprechender Form umsetzen.

Bei der Umsetzung der einzelnen Projekte wird auf standardkonformes (X)HTML und CSS, sowie auf individuelle Eigenheiten der Browser eingegangen. Dabei wird nicht nur erklärt, dass Browser XY es in dieser Form nicht darstellen wird, sondern auch darauf eingegangen, wie man eine richtige Darstellung ermöglichen kann.

Fazit

Ein sehr übersichtliches Buch, das jedoch aufgrund des Aufbaus nicht unbedingt als Referenz geeignet ist.
Sicherlich wird der eine oder andere bereits einige der vorgestellten Möglichkeiten im Design mit CSS kennen, jedoch werden wohl mit Sicherheit viele noch etwas neues lernen können, oder zumindest Anregungen bekommen.
Wünschenswert wäre allerdings ein ausführlicherer Index, der eventuell auch die Referenzseiten beinhaltet.

Alles in Allem ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der sich bereits mit HTML und CSS auseinandergesetzt hat und tiefer in diese Materie dringen möchte, oder Lösungen für spezielle Themen (z. B. Image-Replacement) sucht.
Die Beispielprojekte sind hier mit Sicherheit ein guter Weg, um die gelernten Inhalte auch direkt umsetzen zu können.

Editoren und IDEs für die Webentwicklung

Kein Editor kann Wissen und Erfahrung ersetzen. Allerdings kann er die, die von beidem etwas haben, durchaus schneller zum Ziel führen.
Es gibt bereits einige Listen mit einer Auswahl verschiedener Editoren und IDEs im Netz, die jedoch auf eine weitergehende Rezension und Erfahrungsberichte verzichten. Ich habe Stunden damit zugebracht, diese Listen zu durchforsten und die verschiedenen Programme auszutesten und die (für mich) besten zu finden.
Natürlich ist ein Editor immer Geschmackssache (darüber läßt sich ja bekanntlich nicht streiten), aber vielleicht kann dieser Post ja doch die eine oder andere Suche beschleunigen.
Es gibt einige Editoren/IDEs, die hier nicht gelistet sind, weil sie mir entweder überhaupt nicht zugesagt haben, ich nicht die Zeit hatte, sie zu testen, oder ich sie schlicht und einfach bei meinen „Streifzügen“ durchs Web nicht gefunden habe.
Die Liste kann natürlich gerne um eure Favoriten (dann aber bitte zumindest mit einer kleinen Erläuterung) erweitert werden.

Plattformunabhängig

Eclipse

ist eine IDE, die ursprünglich für die Java-Entwicklung gedacht war. Jedoch gibt es mittlerweile eine anschauliche Anzahl an Erweiterungen und Plugins, die eine Entwicklung in nahezu jeder Sprache ermöglichen (Java, PHP, Python, Ruby on Rails, C, C++, XML, etc). Eine Liste der Plugins findet man unter eclipse Plugins. Das PHP-Plugin hat sogar eine eigene Seite.

Eclipse selbst bringt schon eine integrierte Versionsverwaltung, das Verwalten verschiedener „Workspaces“ (der Ordner, in dem gerade gearbeitet wird) und Projekte mit.
Das PHP-Plugin bietet einen Live-Debugger, automatische Task-Lists, einen Klassenbrowser, Syntax-Highlighting und Code-Completion, sowie einen integrierten Browser.
Die Einstellungen können sich ebenfalls sehen lassen: nicht nur die Farben für das Syntax-Highlighting, sondern auch die Nutzung von Leerzeichen statt Tabs, automatisches Code-Folding und eigene Include-Pfade können sich individuell einstellen lassen.
Einen eigenen Debugger bringt Eclipse leider nicht mit, aber es arbeitet mit einem installierten DBG oder XDebug (mit entsprechenden Plugins) zusammen.

Fazit: Eine tolle IDE, die recht stabil läuft und viele Features bietet. Im Bereich HTML/CSS ist man jedoch mit anderen Programmen wahrscheinlich besser bedient.
Kosten: Open-Source

Zend Studio

ist hauptsächlich auf PHP ausgelegt, bietet aber auch Code-Completion für HTML. Für den PHP-Programmierer bietet Zend eine nahezu unvergleichliche Entwicklungsumgebung, die auch das Arbeiten mit mehreren Projekten unterstützt.
Das Programm bietet integrierte Versionsverwaltung und Debugger, Syntax-Highlighting und ist bisher das einzige Programm, das ich finden konnte, das auch Code-Completion für das Server-Array zulässt.
Schmerzlich vermissen lässt es hingegen die Einstellung des Include-Path, sowie einen integrierten Browser. Außerdem läuft die aktuell 5er-Version (zumindest auf dem Mac) nicht so recht stabil.

Fazit: Für jemanden, der fast nur in PHP/HTML entwickelt sicherlich eine gute Wahl. Entwickler, die auch in anderen Sprachen programmieren, sollten eher zu Eclipse greifen.
Kosten: kommerziell; es werden verschiedene Lizenzmodelle angeboten.

NVU

ist ein Html-Editor, der neben der Quelltext-Ansicht auch eine Vorschau und eine WYSIWYG-Ansicht bietet.
Dabei wird ein größtmöglicher Wert auf validen Quelltext gelegt, was jedoch (der Erfahrung nach) nicht immer gelingt.
Für den HTML-Bereich bietet es viele Möglichkeiten, wie z. B. die Erstellung von Tabellen und Listen, eine Farbwahl und verschiedenste Formatierungsmöglichkeiten.
Eine wunderbare Funktion ist das Erkennen von bereits formatiertem Text, der in die WYSIWYG-Ebene eingefügt wird. Dieser wird dann automatisch in HTML-umgewandelt, was einem in einigen Fällen (Produktbeschreibungen aus einer Word-Datei, etc) doch einiges an Arbeit erspart.
Allerdings bietet das Programm auch in der Quelltext-Ansicht kein Code-Vervollständigung. Das Anlegen von Projekten wird jedoch unterstützt.

Fazit: Wer des Öfteren Texte aus anderen Programmen „webtauglich“ formatieren will, ist mit dem Programm sicherlich gut bedient.
Wer allerdings auch dynamische Seiten entwickeln möchte, hat hier das Nachsehen – kein Syntax-Highlighting für PHP, Python oder ähnliches.
Kosten: Freeware

Windows

Weaverslave

unterstützt verschiedenste Formate und verfügt im Bereich HTML über eine eigene Vorschau.
Das Programm ist durch verschiedene Plugins (unter anderem eine PHP-Hilfe) erweiterbar.
Es können Templates für die verschiedenen Dateiformate angelegt werden.
Ein Farbwähler mit unterschiedlichen Paletten, sowie einige über das Menü einfügbare Elemente (Tabellen, Formulare, Listen) machen das Arbeiten in HTML recht komfortabel.
Weaverslave läuft recht stabil, lässt jedoch gerade im Entwicklungsbereich einige Dinge vermissen (z. B. die Hervorhebung der Klammern, oder eine automatische Einrückung).

Fazit: Wer einen Editor mit Syntax-Highlighting sucht, der die verschiedensten Formate unterstützt, ist mit Weaverslave gut bedient.
Für die Entwicklung in PHP, Python o. ä. gibt es jedoch besser geeignete Programme.
Kosten: Freeware

PHPEdit

ist eine Entwicklungsumgebung, die Syntax-Highlighting, Code-Vervollständigung und einen Debugger mitbringt.
Die Entwicklung geht hier leicht von der Hand, ist jedoch auf PHP/HTML eingeschränkt.
Leider hatte ich nicht genug Zeit, um die Umgebung ausreichend testen zu können, jedoch hatte ich den Eindruck, dass Zend (liegt in etwa in derselben Preisklasse) weitaus mehr bietet.

Fazit: Kein richtiges­zu der Zeit musste man sich für eine Trial registrieren und es dauerte Ewigkeiten, bis endlich mal der Trial-Key kam. Was ich in der Testphase gesehen habe, rechtfertigte (meiner Meinung nach) im Vergleich zu anderen Programmen nicht den Preis.
Kosten: 89,00 EUR für eine Einzellizenz

Maguma Open Studio

ist mein Favorit in der Windows-Sektion. Code-Vervollständigung, Syntax-Highlighting und automatische Einrückung lassen die Entwicklung einfach wunderbar schnell von der Hand gehen.
Projekte lassen sich wunderbar verwalten und die zusätzliche Unterstützung von Python macht das Programm zu einer IDE, die kaum Wünsche offen lässt.
Als ich das Programm getestet habe, hieß es noch „Maguma Studio“ – wäre ich nicht gerade in diesem Zeitraum auf den Mac umgestiegen, hätte ich es mit Sicherheit gekauft.
Tipp: Mit Crossover Office läuft es auch auf Linux.

Fazit: Eine wunderbare IDE, die sogar Python unterstützt. Wer unter Windows entwickelt, sollte das Programm unbedingt ausprobieren.
Kosten: OpenSource

Linux/Mac

Diese Kategorie habe ich zusammengefasst, da die meisten Editoren auf beiden Systemen funktionieren (auf dem Mac werden bei den Linux-Editoren/IDEs X11 und Fink vorausgesetzt)

Quanta

ist eine IDE für Linux, die jedoch auch auf dem Mac installiert werden kann (s. o).
Im HTML-Bereich bietet die Entwicklungsumgebung einen WYSIWYG-Editor, eine Vorschau und einen Quelltextbereich. Listen, Tabellen und andere HTML-Elemente können dabei recht einfach über das Menü, oder die entsprechende Toolbar eingefügt werden.
Für die PHP-Entwicklung gibt es allerdings auch unter den Unix-Systemen bessere Alternativen. Zwar bietet die IDE Syntax-Highlighting, aber debuggen, oder Code-Vervollständigung gibt es nicht.
Das Verwalten von Projekten, sowie eine Versionsverwaltung sind integriert.

Fazit: Für eine Homepage, die nicht hauptsächlich aus PHP-Code besteht, ist der Editor neben Bluefish die beste Wahl. Für das Programm alleine lohnt sich schon der Wechsel zu Linux oder Mac ;)
Kosten: Quanta+ ist Freeware. Es gibt jedoch auch eine kommerzielle Version (Quanta Gold), die noch einige zusätzliche Features bietet.

Bluefish

ist eine IDE (ja, ich nenne es so) für Linux. Die Nutzung auf dem Mac empfehle ich allerdings nicht, da das Programm dort nicht besonders stabil läuft.
Wer unter Linux entwickelt, hat mit Bluefish jedoch ein wundervolles Programm für die Entwicklung von Webseiten.
Es hat zwar leider nicht den Umfang von Quanta, läuft jedoch weitaus stabiler und schneller. Code-Vervollständigung wird man jedoch auch hier vergeblich suchen.

Fazit: Bluefish ist mir im Gegensatz zu anderen Programmen noch nie abgestürzt, was es für mich trotz der „Schönheitsfehler“ zu einem tollen Tool macht. Schade, dass sich der Mac hier so ziert.
Kosten: OpenSource

Maguma Open Studio

läuft leider nur unter Crossover Office. Beschreibung s. o.

Mac

Subethaedit

ist ein Editor, der fast alle Sprachen unterstützt. Die früheren Versionen wurden noch „frei“ angeboten, mittlerweile kostet das Programm 30 EUR.
Für größere Projekte ist das Programm definitv nicht meine erste Wahl, obwohl es für die verschiedenen Sprachen Syntax-Highlighting anbietet. Da es jedoch nahtlos mit Cyberduck zusammenarbeitet und ich so eine kleine Änderung auch mal schnell auf dem Server vornehmen kann, ist es für mich zu so etwas wie einem „Schweizer Messer“ unter den Editoren geworden.

Fazit: Ein guter Texteditor, der allein durch die Vielzahl von unterstützen Sprachen (inkl. Highlighting) eine Installation wert ist.
Kosten: 30 EUR

Taco HTML Edit

ist für mich ein einfacher Editor, der nicht viele Einstellungen bietet und seit der Installation kaum benutzt wurde.
Obwohl der Editor Syntax-Highlighting für PHP und HTML bietet, kann ich mich mit ihm nicht richtig anfreunden. Eine Projekt- oder Versionsverwaltung werden nicht angeboten.

Fazit: Ein einfacher Editor (ich lasse mich gern eines Besseren belehren), der HTML und PHP unterstützt. Selbst für kleinere Scripte gibt es durchaus bessere Programme.
Kosten: Freeware

skEdit

ist hauptsächlich ein HTML-Editor, der jedoch vor allem mit Stylesheets wunderbar umgehen kann.
Bei der PHP-Entwicklung bietet das Programm leider nicht allzu viele Möglichkeiten, jedoch immerhin eine Hilfe für PHP-eigene Funktionen.
Eine Verwaltung von „Sites“ (Projekten) ist integriert, sowie eine Vorschau in sämtlichen installierten Browsern.
Einige nette Extras hält der Editor im Bereich HTML bereit: Texte mit Tidy aufräumen, sämtliche Sonderzeichen zu HTML wandeln (und umgekehrt), sowie Sonderzeichen per Menü einfügen.
Eine Suche ist wahlweise innerhalb der Datei, oder des gesamten Projektes möglich.
Ein tolles Extra ist die automatische Vervollständigung von CSS-Klassen/IDs und Pfaden (z. b. für Links oder Bilder).

„Fazit:“ Den Preis ist das Programm auf jeden Fall wert. Für reine HTML-Seiten, die auf dem Mac erstellt werden sollen, ist es meine erste Wahl.
Ich hoffe allerdings, dass nächsten Versionen eine bessere Unterstützung für PHP bieten.
Kosten: 24,95 EUR

Textmate

ist mehr als nur ein reiner Editor und bietet Syntax-Highlighting, sowie Code-Templates für verschiedene Sprachen.
Besonders angenehm ist die Möglichkeit, das Programm vom Terminal aus (geht auch mit sudo) zu starten und auch „versteckte Dateien“ zu öffnen.
Das Programm ist jedoch meiner Meinung nach zu umfangreich für einen einfachen Editor und als IDE nicht so gut zu gebrauchen wie z. B. Eclipse.
Wenn Textmate jedoch noch ein paar Schritte mehr in Richtung IDE machen würde, wäre ich wohl mit die erste, die es kauft.

Fazit: Ein umfangreicher Editor, der auch ganze Projekte verwaltet und einem viel Tipparbeit ersparen kann.
Ich bin gespannt, was die nächsten Versionen noch alles mitbringen.
Kosten: 39 EUR

Abschließend

kann ich nur hinzufügen, dass hier bei weitem nicht alle Editoren und IDEs vorgestellt wurden, sondern nur diejenigen, die ich selbst getestet habe.
Ich habe natürlich nichts gegen eine Erweiterung dieser Liste ;)

CSS-Spielereien: Aqua Desktop für den Zen-Garden

Diese kleine Spielerei habe ich bereits vor einiger Zeit begonnen, jedoch bis heute nicht die entsprechende Zeit und Lust gehabt, sie fertig zu stellen.
Aufgrund der Unverträglichkeit mit dem IE wird es mit Sicherheit kein offizielles Layout – vielmehr war es von mir als Spielerei gedacht, um einige Dinge zu probieren.
Das Design funktioniert leider nur mit Gecko- oder KHTML-Browsern (Mozilla, Firefox, Safari, Konqueror). Aber da ich richtiges „Desktop-Feeling“ mit Aufklappmenüs haben wollte, nehme ich das für dieses Design ausnahmsweise gerne in Kauf.

Die Aufklappmenüs würden auch im IE funktionieren, wenn man sie in ein a-Element einbettet. Da ich aber am Original-Quelltext nichts verändern wollte, habe ich jedoch auf die Unterstützung des IE diesmal verzichtet (schließlich ist hier ja Sinn der Sache, nur das Stylesheet zu verändern). Außerdem dürfte der IE wohl diverse Probleme mit dem PNG und den position: fixed haben.
Es ist jedoch durchaus lustig, sich hierbei mal den Browservergleich Gecko/KHTML vs. IE anzuschauen…

PS: Die Links funktionieren natürlich nicht, da es sich um das „Sample Html“ des css Zen Garden handelt.

Hintergrund bei verschachtelten Divs

Wenn ein Div-Container im Seitenlayout keinen „direkten“ Inhalt, sondern nur weitere Div-Cotainer beinhaltet, wird von den meisten Browsern der Hintergrund des äußeren Containers nicht fortgeführt.
Anscheinend werden die inneren Container im Gegensatz zu Text, Absätzen oder Zeilenumbrüchen nicht als „vollwertige“ Inhalte vom Browser anerkannt.
Setzt man nun vor dem schließenden Tag des äußeren Div-Containers ein

<br style="clear:both;" />
<p style="clear:both;"></p>

wird der Hintergrund korrekt angezeigt. Wenn die zusätzliche Höhe stört, kann man im style-Element, oder einer entsprechenden CSS-Klasse auch eine Höhe von 0px angeben.
Es sollten auf jeden Fall sowohl ein Absatz, als auch ein Zeilenumbruch angegeben werden, da einige Browser nicht auf den Umbruch, andere hingegen nicht auf den Absatz zu reagieren scheinen.

Skalierbare Grafiken im Netz - nun auch animiert?

SVG – das erste vektorbasierte Grafikformat für das Web – hat sich bisher aufgrund fehlender Browserunterstützung kaum durchsetzen können.
Dennoch wurde vor kurzer Zeit mit Canvas ein neues Format veröffentlicht, welches sogar Animationen beherrscht – bisher wird es von Safari und Firefox 1.5 unterstützt.

Sinn und Nutzen ist hierbei Ansichtssache – allein bis zum „risikofreien“ Einsatz von SVG wird wohl noch einige Zeit ins Land ziehen, zumal bisher die wenigsten Programme SVG unterstützen. Das einzige Programm, das ich in dieser Hinsicht nennen kann, ist Inkscape, welches auch für Mac und Windows verfügbar ist.
Unter den Bildbearbeitungsprogrammen ist bisher Gimp das einzige (mir bekannte), das SVG importieren kann.

Ich hoffe, dass sich auf diesem Sektor im Web noch einiges entwickeln wird, da es ein weiterer Schritt hin zu liquiden Layouts und medienunabhängigem Design darstellen könnte.

Do you speak English?

In letzter Zeit ist mir beim Surfen aufgefallen, dass auf den .de-Domains die deutsche Sprache immer mehr der englischen weicht.
Einige Websites sind sogar komplett in englischer Sprache verfasst!

Einige englische Begriffe haben sich im Netz eingebürgert und eine deutsche Übersetzung wie „Verweise“ statt „Links“ würde den Besuchern fremd vorkommen.
Aber sollten wir uns bei anderen Begriffen nicht vor der Gestaltung einer Seite fragen, ob die erwartete Benutzergruppe sie auch lesen kann?
Wer eine Seite über Java betreibt, kann in der Regel davon ausgehen, dass die Benutzer Englisch-Unterricht in der Schule hatten und daher wissen, was nun dieses „About“ im Menü bedeutet. Aber was ist mit den Seiten, die sich an ein gemischtes Publikum richten (möchten)?

Ich meine das nicht als Vorwurf, sondern vielmehr als Motivation zum Nachdenken: wenn z. B. ein Rentner, der das Internet-Angebot nutzen möchte, um sich auf einfachem Wege seine Medikamente zusenden zu lassen, auf der Seite, die er besucht nur Begriffe wie Search, Conditions, Our Bestsellers und About us findet, wird er sehr wahrscheinlich reichlich schnell den Zurück-Button betätigen und sich eine andere Seite suchen.

Ich bin bestimmt nicht dafür, dass ein Button demnächst „Knopf“ heisst, oder der Browser „Webseitenbetrachter“, aber man darf eine Seite ruhig „den Lesezeichen hinzufügen“ können…

CSS: Texte vertikal mittig positionieren

Im alten Tabellenlayout hat ein einfaches vertical-align=»center« gereicht. Wer aber auf Tabellen verzichten möchte (z. B. für eine Navigationsleiste) hat es nun nicht mehr so einfach, in allen Browsern den Text in einem div vertikal zu zentrieren.
Natürlich hat man in Elementen mittels display:table-cell die Möglichkeit eines vertical-align:, aber oft verzerren diese Div-Elemente das Layout.
Um in einem »normalen« Div-Element eine vertikale Positionierung zu erreichen, kann man folgende Methode verwenden:

/* Das Div, in welchem der Text vertikal zentriert positioniert werden soll */
div.vertical-center {
    height: 90px; //Wir brauchen eine feste Höhe
    line-height:90px;
    ... andere Eigenschaften ....
}

Indem die Zeilenhöhe auf die Höhe des Div-Containers gesetzt wird, wird der Text in sämtlichen Browsern zentriert angezeigt.
Kleiner Trick, grosse Wirkung — und das ganz ohne CSS-Hacks.

Eine(r) für alle...

Eclipse

Vielen Java-Entwicklern sollte eclipse (eine Open-Source IDE) mittlerweile bekannt sein.
Die wenigsten wissen jedoch, dass man mit Eclipse auch prima Websites entwickeln kann. Dabei ist die IDE vollkommen Betriebssystem-unabhängig, da in Java geschrieben und durch viele Plugins erweiterbar.

Mit den erforderlichen Plugins, auf die ich gleich noch zu sprechen – äh, schreiben – komme, ist eclipse ideal für die PHP- und Html-Entwicklung und kommt mit vielen Pluspunkten daher, die so mancher Editor vermissen lässt:

  • Projektverwaltung
  • integrierter CVS-Client
  • Syntax-Highlighting
  • Code-Vervollständigung
  • integrierter Debugger
  • HTML-Tidy (über Webdav)
  • eigener Browser, der das, was man programmiert hat, auch direkt darstellt
  • verschiedene „Workspaces“ – nützlich, wenn man z. B. für Java und PHP verschiedene Verzeichnisse nutzen möchte

[more]
Wer es mal mit eclipse probieren möchte, der kann sich die IDE Hier herunterladen.
Nachdem die Installation beendet ist und man eclipse das erste mal startet, kann man den Arbeitsbereich oder „Workspace“ angeben – keine Angst, der kann später noch geändert werden.
Wer möchte, kann sich erst mal die angebotetenen Tutorials anschauen.
Um PHP oder Html-Unterstützung zu haben, muss man jedoch erst noch PHP-eclipse und die Web Tools installieren..
Dies geht entweder per Download von den angegebenen Seiten, oder über das Menü „Help -> Software Updates -> Find and install“.

Eclipse neue Plugins installieren

Dann installiert man die Webtools

Eclipse-webdav

Zuletzt sollte man noch php-eclipse installieren und schon kann es mit der Programmierung losgehen.